Sabine Westermann

Rechtsanwältin

Mit ganzem Einsatz für Ihre Interessen.

In Deutschland gilt für eine Scheidung: Der Scheidungsantrag kann regelmäßig nach Ablauf eines Trennungsjahres, in manchen Fällen auch schon früher, gestellt werden. Derjenige, der den Scheidungsantrag stellt, benötigt in jedem Fall einen Rechtsanwalt. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Oft empfiehlt sich die Vertretung durch einen Fachanwalt im Familienrecht, da dieser über die meiste Erfahrung auf diesem Rechtsgebiet verfügt. Wichtig dabei ist neben der Wahl des richtigen Zeitpunkts auch die Frage, ob im Scheidungsverfahren weitere Angelegenheiten durch den Scheidungsanwalt geregelt werden sollen, ob also Scheidungsfolgen in den Verfahrensverbund mit einbezogen werden sollen. Um den richtigen Zeitpunkt wählen zu können, müssen Sie wissen, welche Folgen daran anknüpfen. Im Falle einer Scheidung übernehme ich folgende Leistungen für Sie, damit Ihre Trennung sauber und beiderseits respektvoll vonstatten gehen kann: Beratung und Vertretung vor dem Familiengericht, Beratung und Vertretung in sämtlichen Folgesachen. Das sind u.a.: Ehegattenunterhalt, Ehewohnung, saubere Aufteilung des gemeinsamen Vermögens und die Handhabung ehegemeinsamer Schulden, Versorgungausgleich, Zugewinnausgleich, Sorgerecht, Umgangsrecht und Kindesunterhalt. Zum allgemeinen Verständnis: Ein Scheidungsanwalt ist ein auf das Familienrecht spezialisierter Anwalt, da es das Scheidungsrecht als solches nicht gibt. Scheidungen gehören zum Familienrecht, welches, einfach dargestellt, die rechtlichen Verhältnisse von Familienmitgliedern regelt. Ist ein Anwalt für eine Ehescheidung nötig? Der Partner, der den Scheidungsantrag stellen möchte, muss einen Scheidungsanwalt beauftragen, damit dieser den Antrag bei Gericht einreicht. Bei der mündlichen Anhörung vor Gericht kann der andere Partner ohne Anwalt dem Scheidungsantrag seines Ehepartners zustimmen, er kann jedoch keine eigenen Forderungen vor Gericht stellen. Dies ist nur dann möglich, wenn er einen eigenen Rechtsanwalt engagiert. Die Eheleute können nun entscheiden, ob sie ihren jeweiligen Anwalt für das weitere Verfahren rund um Themen wie Versorgungsausgleich, Unterhalt und Sorgerecht hinzuziehen möchten. Auch bei Paaren, die sich die Anwaltskosten teilen, ist nur der Ehepartner Kostenschuldner des Anwalts, der jenen auch engagiert hat. Die Kostenteilung erfolgt privat zwischen den Eheleuten. Kosten für den Anwalt im Falle einer Scheidung Die Kosten für die Ehescheidung berechnen sich auf der Grundlage der Einkommens- und Vermögensverhältnisse der Eheleute. Für gemeinsame Kinder können Abschläge berechnet werden. Bei Streitwerten wie Unterhalts- oder Zugewinnausgleich bemessen sich die Scheidungskosten zusätzlich nach der Höhe dieser Streitwerte. Bei geringem Einkommen oder aus anderen Gründen wie beispielsweise erhebliche Schulden können die Beteiligten Verfahrenskostenhilfe beantragen, um die Scheidungskosten bewältigen zu können. Die Gebühren für den eigenen Rechtsanwalt und die Gerichtskosten werden in diesem Fall ganz, teilweise oder als Darlehen mit Ratenzahlung vom Staat getragen. Sollten Sie Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe haben, füllt Ihr Rechtsanwalt den entsprechenden Antrag aus und reicht diesen bei Gericht ein. Sie wünschen Beratung zu Themen wie dem Streit- und Verfahrenswert? Suchen Sie einen Scheidungsanwalt in Berlin, sind Sie bei unserer Kanzlei an der richtigen Adresse. Gern betreuen wir Sie in Ihrem Verfahren vor dem Familiengericht. Versorgungsausgleich: Rente und andere Anwartschaften Der Versorgungsausgleich wird in den meisten Fällen zusammen mit der Scheidung durchgeführt. Sinn und Zweck dieses Verfahrens ist es, die in der Ehezeit erworbenen Rentenanrechte der Ehegatten auszugleichen. Sehr vereinfacht dargestellt bedeutet dies, dass im Grundsatz jeder Ehegatte von dem anderen Partner jeweils die Hälfte dessen Anrechte übertragen bekommt und die Hälfte seiner Anrechte hergeben muss. Dies vollzieht sich automatisch, wenn die Ehe länger als drei Jahre bestanden hat. Ist dies nicht der Fall, muss ein Antrag gestellt werden. Der Gesetzgeber hat den Eheleuten einen relativ großen Gestaltungsspielraum eingeräumt. Wenn Sie sich mit Ihrem Ehepartner einig sind, können Sie davon abweichende Regelungen treffen. Das Gesetz schreibt dafür allerdings eine besondere Form vor. Zugewinnausgleich & Vermögensauseinandersetzung Bei Trennung und Scheidung stehen Mandanten häufig vor der Frage, was mit einer gemeinsamen Immobilie, gemeinsamen Verbindlichkeiten oder dem Vermögen geschehen soll. Wer muss weiter welche Verbindlichkeiten begleichen? Bestehen Ausgleichsansprüche unter den Eheleuten oder muss einer der Eheleute in der Vergangenheit erhaltene Zuwendungen zurück gewähren? Lassen Sie sich am besten durch einen erfahrenen Anwalt für Familienrecht in Berlin beraten! Ein Scheidungsanwalt in Berlin hat mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Ehescheidung und kann Ihnen daher ein wertvoller Partner sein. Güterrecht & Gütertrennung Auf das Familienrecht spezialisierte Anwälte in Deutschland unterscheiden hinsichtlich des ehelichen Güterrechts zwischen drei unterschiedlichen Güterständen: die Zugewinngemeinschaft, die Gütertrennung und die Gütergemeinschaft. Zugewinngemeinschaft Sofern und solange die Ehegatten keinen Ehevertrag geschlossen haben, leben sie automatisch im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Das heißt, es entsteht kein gemeinsames Vermögen und auch keine gemeinsamen Schulden. Endet die Zugewinngemeinschaft, findet ein Zugewinnausgleich statt. Anzumerken ist, dass ein Zugewinnausgleich im Rahmen des Scheidungsverfahren nur auf Antrag vollzogen wird. Gütertrennung, Gütergemeinschaft Schließen die Eheleute mittels Ehevertrag den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft aus, ohne einen anderen Güterstand zu vereinbaren, treten sie automatisch in den Güterstand der Gütertrennung ein. Hierbei entsteht während der Ehe ebenfalls weder ein gemeinsames Vermögen noch gemeinsame Schulden. Nach Beendigung des Güterstandes findet kein Ausgleich statt. Ausnahmefall: Ein Ausgleich findet statt, wenn zwischen den Eheleuten ein Gesellschaftsverhältnis oder arbeitnehmerähnliches Verhältnis besteht, beispielsweise wenn ein Ehepartner im Unternehmen des anderen Ehepartners angestellt war. Zu Einzelheiten dieses Aspekts berät unser Scheidungsanwalt in Berlin Sie gern. In seltenen Fällen vereinbaren Ehepartener im Ehevertrag eine Gütergemeinschaft. Hierbei werden die Vermögenswerte beider Ehepartner zusammengenommen und als Gesamtgut betrachtet. Weitere Regelungen und Möglichkeiten Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die den gesetzlichen Güterstand über einen Ehevertrag umzugestalten. Unter anderem könnte bei einer Zugewinngemeinschaft der Zugewinnausgleich im Falle einer Auflösung durch Scheidung ausgeschlossen werden, im Falle der Auflösung durch Tod jedoch aufrecht erhalten werden. Auch könnte eine andere Teilungsquote als die gesetzlich vorgesehene oder eine andere Art der Teilung vereinbart werden. Um besonders bei Sonderfällen die optimale und beiderseitig angenehmste Lösung zu finden, damit es hinterher nicht zu Rechtsstreitigkeiten oder Problemen kommt, sollten die Eheleute auf eine spezifische Rechtsberatung durch einen erfahrenen Anwalt zurückgreifen. Unsere Mandanten können bei unserer Kanzlei mit einem erfahrenen Scheidungsanwalt in Berlin rechnen, der viel Wert auf Transparenz und auf die persönliche Betreuung legt. Unterhalt und Sorgerecht beim gemeinsamen Kind Lassen sich die Eltern scheiden, ist leider nicht selten auch der gemeinsame Nachwuchs ein Streit- bzw. Verhandlungsthema. Als Anwältin für Unterhaltsrecht steht Ihnen mit Daniela Stockburger eine erfahrene Rechtsanwältin zur Seite. Im Rahmen des Unterhaltsrechts werden neben Trennungs- und Elternunterhalt auch alle Belange geregelt, die Sorge- und Umgangsrecht der Kinder betreffen. Dazu zählen: Kindesunterhalt: Kosten & Logis werden von dem Elternteil gestellt, bei dem der Minderjährige wohnt. Das andere Elternteil muss seinen Anteil in finanzieller Form leisten. Wie diese Summe jedoch berechnet und den individuellen Gegebenheiten angepasst wird, dabei kann Ihr Scheidungsanwalt Sie ausführlich beraten. Umgangsrecht: Jedes Kind hat Anspruch auf den Umgang mit Eltern, Großeltern usw. Selbst wenn Sie kein Sorgerecht haben, sollten Sie ein Umgangsrecht haben. Sprechen Sie in dieser Frage Ihre Anwälte an. Sorgerecht: Das unterscheidet sich insofern vom Umgangsrecht, als dass es die Pflicht zur Sorge um das Kind beinhaltet (Erziehung, Bildung etc.). Ist das Kind während der Ehe geboren, haben in der Regel beide Eltern das Sorgerecht. Doch gerade bei Scheidungen müssen Rechtsanwälte diese Aspekte oftmals verhandeln. Wenn Sie auf der Suche nach einem Scheidungsanwalt oder einem Anwalt für Kindesunterhalt in Berlin sind, nehmen Sie jetzt Kontakt zu uns auf. Unsere erfahrene Fachanwältin für Familienrecht steht Ihnen gern zur Seite!

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