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Laut Berichten des Spiegels und der Financial Times Deutschland versuchen mehrere gesetzliche Krankenkassen City BKK Mitglieder mit falschen Behauptungen abzuschrecken.

Von einem umständlichen und langen Wechsel ist die Rede. Ebenfalls wird alten und/ oder chronisch kranken City BKK Mitgliedern in Aussicht gestellt, dass Medikamente und Therapien womöglich nicht weiter bezahlt werden. Einige Krankenkassen sollen sogar behauptet haben, dass die Krankenkasse „voll“ sei.


Die gesetzlichen Krankenkassen müssen dem Gesetz nach jedoch alle Versicherten der City BKK unabhängig von ihrem Gesundheitszustand aufnehmen.

Es ist bedauerlich, dass bei dem Krankenkassenwechsel gerade den alten und/ oder kranken Menschen zusätzlich Steine in den Weg gelegt werden. Denn wer gerade eine wichtige Therapiemaßnahme aufwendig erstritten hat, lässt sich mit diesen Argumenten leicht beeinflussen.

Versicherte der City BKK sollten sich deswegen nicht scheuen, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde anzukündigen, wenn sie mit den genannten Argumenten abgewimmelt werden. Zuständig hierfür ist für 2/3 aller Krankenkassen das Bundesversicherungsamt. Bei allen Krankenkassen, die nur auf dem Gebiet von maximal drei Bundesländern tätig sind wie die AOKen, kann man sich an die Gesundheitsministerien der Bundesländer wenden, in Berlin die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz.

Über vorhandene Rabattverträge der Krankenkassen sollten Versicherte der City BKK sich aus unabhängiger Quelle z.B. bei Selbsthilfeorganisationen oder beim Hersteller des Medikaments informieren.