8. Glossar, Definitionen

Rip-Strömungen

ImageStarke und schnelle Wasserbewegungen, die vom Strand in Richtung offenes Meer fließen. Sie entstehen im vorderen Strandbereich und pflanzen sich in der Brandungszone bis hinter die sich brechenden Wellen weiter fort.

Rip-Strömungen sind der Grund für bis zu 80 Prozent aller Rettungseinsätze im Wasser und aller tödlichen Badeunfälle weltweit. Gründe für die Entstehung sind ein komplexes Zusammenspiel zwischen Wind, Wellen und der Topologie unter Wasser.


Brandungszone

ist der Bereich zwischen der Wasserkante am Strand und dem vorderen Bereich der sich brechenden Wellen


Panik

Image Ein lebensbedrohliches Phänomen, insbesondere im Wasser und in einer Rip-Strömung.

Die Wahrnehmung einer wirklich oder vermeintlich ernsten Bedrohung kann im Hirn die besonnene Aufmerksamkeit einschränken oder ausschalten zugunsten eines der drei "archaischen Notfallprogramme".

Diese laufen dann ohne bewusste Kontrolle ab: Flucht, Kampf oder Starre.





Rettungskette

Image Mit dem Begriff der Rettungskette wird die Bedeutung der Laienhelfer in der Ersten Hilfe verdeutlicht. Die Versorgung von Patienten mit lebensgefährlichen Störungen der vitalen Funktionen muss in den einzelnen Bereichen, vom Notfallort bis endgültigen Behandlung in der Klinik durch definierte Aufgabenstellungen gesichert sein. Anhand des vor einigen Jahren erstellten Arbeitsmodells der Rettungskette lassen sich die Funktionsabläufe darlegen und entsprechende Forderungen für die einzelnen Glieder dieser Kette ableiten. Die Effizienz des gesamten Systems hängt davon ab, ob jeder Bereich auf die Leistungsfähigkeit des nächsten abgestimmt ist und keine Versorgungslücke, kein Riss der Kette, entsteht.

Ertrinken

Image Das Ertrinken ist der Tod durch Einatmen von Flüssigkeiten und eine spezielle Form der Asphyxie, welche eine Unterform des äußeren Erstickens ist. Ertrinken ist bei Kleinkindern die zweithäufigste Todesursachen nach Verkehrsunfällen. Das Einatmen kleiner Wassermengen führt zu starkem Husten und zu einem Stimmritzenkrampf, der das weitere Eindringen von Wasser in die Lunge verhindert. Durch den Sauerstoffmangel (Hypoxie) kommt es zur Bewusstlosigkeit (trockenes Ertrinken). Durch die abnehmende Muskelspannung löst sich schließlich der Stimmritzenkrampf, so dass langsam Wasser in die Lunge eindringt (feuchtes Ertrinken).




< Zurück   Weiter >

 
   September 2009

   August 2009

   Juli 2009

   Juni 2009

   Mai 2009

   April 2009

   März 2009

   Februar 2009

   Januar 2009

   Dezember 2008

   November 2008

   Oktober 2008

   September 2008

   August 2008

   Juli 2008

   Juni 2008

   Gästebuch 2010

   Gästebuch 2009

   Gästebuch 2008

   Kampagne 2009

   Kampagne für mehr Sicherheit in Flüssen und Seen

   test2

   Gästebuch 2010

   Übersichten

   Kampagne 2009

   Strandgeschichten

   Reports

   Interviews

   Unfälle

   Flaggen

   Zehn Irrtümer

   Impressum

   Blausandteam

   Presse

   Pressespiegel

   Links

   Werbung

   Webstatistik

   International

   Deutschland

   Dänemark

   Holland

   England

   Frankreich

   Spanien

   Portugal

   Italien

   Türkei

   Griechenland

   Schwarzmeerküste

   Weltweit

   Meer

   Badeseen

   Flüsse

   Schwimmbäder

   Eisflächen

   Tsunamis

   Strömungen

   Allgemeine Gefahren

   Badetipps

   Erste Hilfe

   Urlauber

   Kinder

   Eltern

   Senioren

   Retter

   Beach Safety Day

   Spenden

   Strandtester

   Forderungen

   Prominente

   Blausand Scouts

   Urlaubsquiz 2010

   Protest gegen Todesfallen

   Rip-Strömungen

   Ursachenforschung

   Kids for safety

   Risk Assessment

   "stilles Ertrinken"

   Urlaubsservice 2010

   Blausand Shop

   Workshops, Vorträge

   Qualitätssiegel

   TV-Sendungen

   Strandbewertung

   Newsletter-Abo