10. Wie überlebe ich in Rip-Strömungen?
Wenn Sie in einer Rip-Strömung sind: Behalten Sie unbedingt Ruhe, Sie brauchen jetzt ihre Energie und einen klaren Kopf.

Sie wollen überleben !!!
Kämpfen Sie deshalb nie gegen die Strömung an !!!


Oft wirkt das Wasser bei Sandbänken besonders ruhig und verlockend. Aber lassen Sie sich nicht täuschen – gerade an solchen Stellen muss mit Rip-strömungen gerechnet werden! Falls Sie von dieser ergriffen werden, sollten Sie nicht gegen den Strom ankämpfen. Rufen Sie um Hilfe, wenn Sie den Kopf über Wasser haben und lassen Sie sich so lange mitreißen, bis die Strömung so schwach ist, dass Sie zurück zum Ufer schwimmen können.

ImageSo absurd es klingen mag: Bei Rip-Strömungen ist der direkte Weg aus dem Wasser zum Strand meist der falsche Weg.

Sollten Sie nicht in der Lage sein, den Strand zu erreichen: Drehen Sie sich Richtung Strand, bewegen Sie ihre Arme und rufen Sie um Hilfe.

Wichtig: Falls Sie vom Strand aus jemanden im Wasser sehen, der sich in Not befindet, organisieren Sie zuerst eine sogenannte "Rettungskette"! Suchen Sie die Rettungsschwimmer, organisieren Sie den Notruf und suchen Sie sich Personen, die mit Ihnen gemeinsam Hilfe leisten!

Behalten Sie Ruhe und schwimmen Sie nur mit "Auftriebskörpern" (Schwimmwesten, Schwimmbälle, Rettungsringe) zum Hilfesuchenden. Bedenken Sie immer, dass viele Menschen ertrinken, die anderen Menschen im Wasser helfen wollen.


Verhaltenstipps am Strand:

Image Es klingt banal, aber es ist der wichtigste Tipp: Lernen Sie schwimmen und sorgen Sie dafür, daß Ihre Kinder schwimmen lernen. Und - wann immer es möglich ist: Schwimmen Sie nur an bewachten Stränden!

Untersuchungen der "United States Lifesaving Association" belegen, dass das Risiko, an bewachten Badestränden zu ertrinken, nur 1 zu 18 Millionen beträgt. Eine ähnlich geringe Wahrscheinlichkeit dürfte auch für bewachte Badestrände in Europa zutreffen.Schwimmen Sie nie allein und lassen Sie Ihre Kinder nie allein und ohne Aufsicht schwimmen. Achten Sie besonders auf Kinder und ältere Menschen im Wasser.

Wenn Sie unsicher sind: Verzichten Sie lieber aufs Schwimmen. Wenn Sie nichts über Gefahren wissen, ist es besser, sich auf sein "mulmiges" Gefühl zu verlassen. Passen Sie besonders am ersten Urlaubs- oder Ferientag auf. Es gibt nach unseren Informationen eine deutliche Häufung von Bade- und Ertrinkungsunfällen am Anfang der "schönsten Wochen des Jahres".

Fragen Sie die Rettungsschwimmer nach Strömungsgefahren und nach anderen Risiken. Es ist ein Teil ihres Jobs!

Image Gute Rettungsschwimmer kennen die Anzeichen von Rip-Strömungen an Ihrem Badestrand. Unsere Erfahrungen mit Rettungsschwimmern sind meist positiv, sie informieren und beraten viel lieber als zu retten, nutzen Sie diese Chance! Auch Tauchschule, Surfschulen und Ihr Reiseleiter vor Ort sollte über mögliche Gefahren informiert sein. Gute Reiseveranstalter legen besonderen Wert auf die Sicherheit am Strand. Badestränden zu ertrinken, nur 1 zu 18 Millionen beträgt. Eine ähnlich geringe Wahrscheinlichkeit dürfte auch für bewachte Badestrände in Europa zutreffen.

Halten Sie beim Schwimmen im Meer immer ausreichend Abstand zu Buhnen, Molen, Sandbänken, Halbinseln oder Löchern im sandigen Untergrund. Das Wasser sucht sich immer den einfachsten Weg, zurück ins Meer zu gelangen, deshalb ist die Strömungsgefahr an diesen "Unterbrechungen" besonders gross! Werden Sie nicht zu einem Teil dieser unberechenbaren Bewegungen !!!
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