| Die Blausand.de Jahreschronik 2006 |
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Blausand.de im Januar 2006:
Winter, zugefrorene Seen Wie in jedem eisigen Winter warnen Polizei, Rettungsdienste und Medien
eindringlich davor, zugefrorene Seen zu betreten. Eines von mehreren
Unglücken ereignet sich auf einem See bei Schönefeld an der Berliner
Stadtgrenze. Ein fünfjähriges Mädchen schwebt in Lebensgefahr.
Blausand.de weist
auf die Gefahren hin. In Frankreich kommt ein Ehepaar beim Eistauchen
ums Leben.
Blausand.de im Februar 2006: Tourismusanalyse, Herzdruckmassage Zur Reisemesse Hamburg legt das B.AT-Freizeitforschungsinstitut in
Hamburg seine Tourismusanalyse vor. Die Krise sei überwunden und die
Deutschen wollen mehr verreisen, sagen die Forscher. Italien stehe höher
im Kurs als Spanien. Auch Griechenland, Frankreich, Kroatien und
Slowenien gehöre zu den Gewinnern. Nicht nur für Profihelfer: Der europäische Rat für Wiederbelebung hat seine Richtlinien für die Notfallversorgung geändert. Für das Überleben soll eine ununterbrochene Herzdruckmassage sorgen, 30 Mal (statt 15 Mal) komprimieren, dann zwei Mal Luft in die Lungen. Blausand.de im März 2006: Schwimmen lernen im Urlaub, Tourismusbörse ITB, mehr Ertrunkene 2005 trotz schlechtem Wetter Auch 2006 können Kinder ab fünf Jahren während ihres TUI Urlaubes in 13
Clubs das Schwimmen lernen. Schwimmlehrer begleiten den Nachwuchs - und
das vom ersten Schwimmzug an bis zum Abzeichen im Ferienpool.
Blausand.de besucht die grösste Reisemesse der Welt, die Internationale Tourismusbörse ITB in Berlin, um Projekte 2006 vorzustellen: Workshops und Seminare sowie die Möglichkeit, Strandabschnitte in Europa mit dem Qualitätssiegel "Safe Beach" zertifizieren zu lassen: Nach Angaben der DLRG ertranken im vergangenen Jahr 477 Menschen in Deutschland - 7 Menschen mehr als im Jahr 2004, obwohl das Wetter im Jahr 2005 besonders schlecht war. In der Altersgruppe der 6- bis 20-jährigen stieg im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Ertrinkungstoten um die Hälfte - 63 Opfer im Vergleich zu 41 im Jahr 2005. Auch immer mehr ältere Menschen ertrinken: 115 Ertrinkungsopfer waren älter als 66 Jahr, 33 Ertrunkene älter als 81. Seit Jahren fast unverändert ist der alarmierende Zahl von tödlichen Unfällen in deutschen Badeseen und Flüssen, die fast immer unbewacht sind. In diesen Gewässern ertranken 351 Menschen - seit Jahren sterben hier drei von vier Opfern. Blausand.de im April 2006: Saubere Strände wichtiger als sichere Strände, Europa-Domains Saubere Strände noch immer wichtiger als sichere Strände. Seit Anfang
der Neunziger sind in Deutschland über 40 Prozent aller Strände wegen
schlechter Wasserqualität geschlossen worden. Die EU-Kommission fordert
eine Erklärung von der Regierung. Wir freuen uns über die Zuweisung der beiden Europa-Domains www.blausand.eu und www.beachsafety.eu. Ein wichtiges Projekt für die nächsten Jahre sehen wir im Aufbau eines europäischen und vor allem komplett mehrsprachigen Portals, das dann europaweite Kompetenz für europäische Strandsicherheit darstellt. Blausand.de im Mai 2006: Wellensurfer als Lebensretter, 55 Euro Strafe bei Badeverbot Donald Duck ist jetzt Rettungsschwimmer in Holland: Ein Blausand.de -
Beobachter aus Hannover verbrachte den Maifeiertag im niederländischen
Bergen aan Zee und brachte uns Bilder von Warntafeln mit, auf denen sich
der weltbekannte Donald Duck bei der Strandsicherheit für Kids engagiert
("Zoiets gebeurt alleen in Donald Duck - Das kann nur Donald Duck
passieren"): Jürgen Baaden, Mitglied im Blausand.de-Team in Puerto de La Cruz (Teneriffa, Kanarische Inseln) berichtet, dass Wellensurfer nach Dienstende der Wasserretter nach wie vor häufig und "mehr oder weniger freiwillig" die Verantwortung für Schwimmer im Lebensgefahr übernehmen. Bei Essen (NRW) passiert ein Badeunfall, dem 2 Jungen zum Opfer fallen. Die Jungen im Alter von 6 und 7 Jahren hatten am Ziegelteich in Karnap gespielt und die Gefahren des Gewässers nicht erkannt. Portugal droht
mit Sanktionen bei Missachtung von Badeverboten. In der Badesaison 2006
müssen Schwimmer, die sich trotz einer Warnung der Küstenwache ins
Wasser wagen, mit einer Strafe rechnen. Wer eine entsprechende Warnung
etwa durch eine rote oder gelbe Fahne am Ufer ignoriere, werde ab Juni
2006 mit einem Bußgeld von bis zu 55 Euro zur Kasse gebeten, sagt der
Staatssekretär im portugiesischen Ministerium für maritime
Angelegenheiten. Die australische Wasserrettungsorganisation veröffentlicht eine Studie. nach der drei von vier Ertrinkungsopfern männlich sind und das Risiko an Feiertagen und an Wochenenden deutlich höher ist. Auch in Deutschland ist nach Angaben der DLRG das Risiko des Ertrinkens bei Männern um ein Mehrfaches höher. Im letzten Jahr ertranken hierzulande 372 Männer und 105 Frauen. Blausand.de im Juni 2006: Blausand.de-Dokumentation Rip-Strömungen, Mogelpackung Blaue Flagge Blausand.de veröffentlicht zum Beginn der Badesaison eine umfassende
Dokumentation zur "Woche der Rip-Strömung" Es ist die erste umfassende
Dokumentation in deutscher Sprache zur größten Ertrinkungsgefahr im
Meer. In der Dokumentation zur "Rip Current Awareness Week" vom 4. bis
10. Juni beschreibt Blausand.de die Gefahren, dokumentiert
eindrucksvolle Erfahrungsberichte und gibt wichtige Tipps für den
Strandurlaub 2006. Zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der Asienmeister Japan sein WM-Quartier in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn aufgeschlagen. Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann hat den Fans von WM-Teilnehmer Japan verboten, Erfolge ihres Teams mit dem traditionellen Sprung von einer Brücke zu feiern. Die Warnung kommt nicht von ungefähr: Beim Achtelfinaleinzug der "Blue Samurai" bei der WM 2002 waren Hunderte von Fans in einen Kanal gesprungen. Von früheren Siegesfeiern sind sogar Todesfälle überliefert. I m Juni werden die über
3100 Strände und Häfen veröffentlicht, denen die "Blaue Flagge" für
2006 verliehen wird. Die ausgezeichneten Strände werben damit, daß diese
nicht nur sauber, sondern auch sicher sein sollen. Eine Mogelpackung,
weil (wenn überhaupt) nur bewachte Strände als sicher bezeichnet werden
können. Frühestens 2012 will die Dachorganisation in Kopenhagen die
Kommunen verpflichten, Wasserrettungsdienste als Kriterium für die
Verleihung zu stellen. Der Discounter Lidl verkauft nicht nur Schlauchboote und Kajaks, sondern auch Rettungsmittel für Kinder und Erwachsene: Rettungswesten, Schwimmwesten und Rettungsringe. Die Costa Blanca Rundschau (für die spanische Küste zwischen Valencia und Alicante) berichtet in ihrer Internet-Ausgabe ("Mörderisches Meer") über eine große Zahl an Badetoten. In Deutschland ertrinken am letzten Juniwochenende mindestens 8 Menschen. Gründe sind die grosse Hitze und auch der Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen. Blausand.de im Juli 2006: Warnemünde, Ertrunkene Kinder auf Mallorca, Blausand.de in Portugal, Medieninteresse Klar: Die Eltern sind für Ihre Kinder verantwortlich. Was aber, wenn
Menschen Fehler machen und - wie Mitte Juni bei Sommerwetter und vielen
Besuchern an einem Badesee in Bremen - ein 6-jähriger Junge ertrinkt?
Der See ist zum Baden freigegeben, die Wachstation nicht besetzt. Nach
dem Unfall entwickelt sich in Bremen eine wochenlange Mediendiskussion
zur Besetzung der DLRG-Stationen an den Badeseen Bremens außerhalb der
Ferienzeiten. Blausand.de veröffentlicht einen kritischen Bericht über
Unzulänglichkeiten, die nicht nur für Bremen gelten. Erst im Mai war ein
15-jähriger Junge aus Korea im Bremen Achterdieksee ertrunken - auch an
diesem Tag war die DLRG-Station trotz grosser Hitze nicht besetzt. Laut
einer Statistik des Krankenhauses Son Dureta in Palma de Mallorca
stellen Kinder rund 70 Prozent der Todesopfer durch Ertrinken. Dabei
seien vor allem die Kinder von Urlaubern gefährdet. Die meisten
Badeunfälle ereignen sich in den Swimmingpools von Hotels und
Wohnanlagen, berichtet Inselradio Mallorca in seiner Internet-Ausgabe.
Am 15. Juli ertrinken im Ostseebad Warnemünde 2 Schwimmer, die zu einer vorgelagerten Sandbank schwimmen wollten - 50 bis 70 Meter vom Strand entfernt. Der Strand ist bewacht. Die Männer werden im Abstand von 200 Metern an den Strand gespült. Vermutet werden Strömungen, die durch ein- und auslaufende Fährschiffe hervorgerufen werden. Mitte Juli fliegt der Gründer von Blausand.de, Rolf Lüke, zusammen mit einem Fernsehteam des Südwestrundfunk an der Algarve Portugals, um die Strände auf Sicherheit zu testen - mit überraschenden Ergebnissen. Innerhalb weniger Jahre haben sich die Strände zu relativ sicheren Strandabschnitten entwickelt. Selbst kleinere Strandbuchten sind bewacht. Am 24. Juli Juli besucht
Bundespräsident Horst Köhler Rettungsschwimmer auf der Nordseeinsel
Norderney. Allerdings fordert die Hitzewelle nicht primär an Nord- und
Ostsee, sondern an den meist unbewachten Badeseen ihre Opfer. Allein an
einem Wochenende kommen zwölf Menschen in deutschen Badeseen ums Leben.
Retter- wenn sie denn überhaupt vorhanden sind - beklagen den
zunehmenden Leichtsinn der Badegäste. Zahlreiche Medien haben in den letzten Tagen Interesse an Berichten über Blausand.de: Österreichischer Rundfunk, Südwestrundfunk, N24, taz, SAT1 - Frühstücksfernsehen, RTL, WDR. Die Moderatorin Annika Kipp interviewt im SAT1-Frühstücksfernsehen den Gründer von Blausand.de, Rolf Lüke, zum Thema Ertrinken in deutschen Badeseen. Die "taz" schreibt zum Thema "stilles Ertrinken" und über die Forschungen amerikanischer Wissenschaftler, die sich diesem lebenswichtigen Thema widmen ("Kinder, die lautlos untergehen"). Blausand.de im August 2006: Gefahren auf Ibiza und Formentera, Blausand.de auf Formentera, afrikanische Einwanderer Zwei Menschen werden auf der Kanaren-Insel Teneriffa durch
Strandbesucher vor dem sicheren Ertrinken gerettet. Der Rote
Kreuz-Verantwortliche für die Gefahrenvermeidung an den Balearenstränden
von Ibiza und Formentera warnt in einem ungewöhnlich offenen Interview
vor "völlig unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen an den Stränden
Ibizas und Formenteras". Kein einziger der Inselstrände entspräche den
neuen Kriterien zur Strandsicherheit in Europa. Für Formentera warnte
Delbón speziell vor den Strömungen am Migjorn. Bei Südwind sei es
"durchaus möglich, dass hier an einem Tag mehrere Leute ertrinken."
Rolf Lüke, der Gründer von Blausand.de, fliegt mit einem Redaktionsteam
des ZDF nach Formentera. Was hat sich auf Formentera in den letzten 7
Jahren verändert? Ist der "gefährlichste Strand der Balearen" sicherer
geworden? Den Bericht, der am "Es Arenals" gedreht wird, bringt das ZDF
am 15. September im Boulevardmagazin "Hallo Deutschland" . Die schlimmsten Ertrinkungszahlen des Jahres haben nichts mit Urlaub und Freizeit zu tun. Sie ergeben sich aus der furchtbaren Situation ertrunkener afrikanischer Einwanderer. Inzwischen, so berichtet das Wochenblatt, die Zeitung der Kanarischen Inseln, sollen allein in den letzten sieben Monaten 3000 Menschen ertrunken sein. Blausand.de im September 2006: Mallorca, Blausand.de-Kritik an neuem Flaggensystem, Bush und "Waterboarding", Ertrinkungszahlen steigen um ein Drittel, Schwimmhilfen auf Norderney Ein 13-Jähriger und eine 51-jährige Frau schweben auf Mallorca in Lebensgefahr, nachdem sie fast ertrunken sind. Der Junge wird leblos im Pool des Hotels Son Caliu in Palmanova gefunden. Personal und Gäste könne ihn wiederbeleben. Der zweite Badeunfall ereignet sich an Palmas Strand Ciudad Jardin, wo Rettungsschwimmer eine Frau aus dem Wasser holen. Die beiden Verunglückten liegen auf der Intensivstation von Son Dureta. Blausand.de kritisiert das für Europa vorgesehene neue
Flaggensystem, das bisher an den Badestränden am Mittelmeer und Atlantik
nur selten umgesetzt wird. Denn die so genannte
"Badestellenkennzeichnung" in Rot-Gelb soll ganz unterschiedliche
Informationen vermitteln. Im indonesischen Aceh starben am 26. Dezember 2004 eine unvorstellbare Zahl von 168.000 Menschen. Wie die Nachrichtenagentur Agence France-Press meldet, gibt es in diesem indonesischen Tsunami-Gebiet ein weitereres Zeichen auf dem langen und schweren Weg zur Normalität: Am "Aceh Beach" sind jetzt die ersten Rettungsschwimmer ausgebildet worden. Menschenrechtler bezweifeln Bushs Aussagen über den Umgang mit den Häftlingen in den Geheimgefängnissen: Dass die USA nicht gefoltert hätten, ist für die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nicht glaubwürdig. "Für die Vergangenheit trifft dies sicherlich nicht zu", sagt Human Rights Watch. Bush rechtfertige Verhörmethoden wie das "Waterboarding", bei dem Gefangenen das Gefühl gegeben wird, dass sie ertrinken. Nach Zahlen der DLRG etrinken In den ersten acht Monaten dieses Jahres in Deutschland mindestens 458 Menschen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2005 steigt die Zahl der tödlichen Wasserunfälle um 32,4 Prozent. Allein in den beiden heißen Sommermonaten Juni und Juli ertrinken 217 Menschen, das sind 47,4% der Todesfälle dieses Jahres. Der verregnete August - so die DLRG - habe verhindert, daß die Zahlen nicht noch schlimmer geworden seien. Der testmarkt im Rahmen der wöchentlichen WDR-Sendung "markt"
bewertet am 25. September das Baderisiko an ausgewählten
Strandabschnitten auf Mallorca und berichtet über die Arbeit von
Blausand.de. Die getesteten Mallorcastrände werden als gefährlich oder problematisch eingestuft. Auf der ostfriesischen Insel Norderney wird ein Badegast aufgefordert, seinen Zwillingen die angelegten Schwimmhilfen abzunehmen. Schwimmhilfen sind auf Norderney verboten. Nach der Strand- und Badeordnung von 1976 deshalb, weil "Kinder mit Schwimmhilfen oftmals ein zu großes Sicherheitsgefühl im Wasser bekommen und dann ggfls. vom Gezeitenstrom, insbesondere bei ablaufender Tiede und ablandigen Winden erfasst werden." Blausand.de im Oktober 2006: Kevin Kostner, Interview mit DLRG-Präsident, Herbstürme im Süden Europas Ertrinken in Hollywood: Im Kino läuft ein Film mit Kevin Kostner an, der
das Ertrinken zum Thema macht. "Jede Sekunde zählt - the Guardian" ist
den Helfern von New Orleans gewidmet und erzählt von den heroischen
amerikanischen Rettungsschwimmern - ernster zu nehmen als die banalen
amerikanischen Baywatch-Geschichten. Auf Blausand.de erscheint Mitte Oktober ein Interview mit Dr. Klaus Wilkens, Präsident der weltweit größten Wasserrettungsorganisation DLRG und Vizepräsident der International Life Saving Federation. Herbststürme im Süden Europas sorgen für besonders gefährliche Badebedingungen. Auf Kreta und Rhodos ertrinken mehrere Menschen. Die DLRG empfiehlt, im Winter Schwimmen zu lernen, weil es mehr freie Plätze gibt. Blausand.de im November 2006: Verletzung der Aufsichtspflicht, Handy-Ortungssystem, Wachkoma, Italien: Kriminalisierung einer humanitären Aktion gegen das Ertrinken Grundschullehrer und Betreuer in Waltrop und Hamburg stehen wegen
Versetzung der Aufsichtspflicht bei der Schwimmaufsicht vor Gericht. Die Björn Steiger Stiftung, die seit 1969 die Notfallhilfe in Deutschland durch lebensrettende Massnahmen wie Notrufsäulen und durch den Einsatz für Defibriillatoren deutlich verbessert hat, entwickelt ein für Anrufer kostenloses Handy-Ortungssystem bei Notfällen. Blausand.de weist auf "tabuisierte Tragödien" hin: Auf einen tödlichen Ertrinkungsunfall kommen zwischen 5 und 10 Beinah-Ertrinkungsunfälle. Viele der Opfer erleiden das "Apallische Syndrom" - auch Wachkoma genannt. Die meisten der Opfer sind Kinder. Im Sommer 2004 nimmt die "Cap Anamur" 37 schiffbrüchige Afrikaner aus einem Schlauchboot an Bord und rettet sie damit vor dem Ertrinken. Die Menschen werden nach Sizilien gebracht. Ende November beginnt in Italien ein beispielloser Fall, eine humanitäre Aktion zu kriminalisieren: Ein Prozess gegen die Verantwortlichen wegen „Beihilfe zur illegalen Einreise in einem besonders schweren Fall". Blausand.de im Dezember 2006: WHO-Prognose für 2030, Domian, Hilfen für Ehrenamtliche, Cat Stevens, Juventus Turin, Tsunami, Costa Brava Wissenschafler der Weltgesundheitsorganisation WHO prognostizieren die
häufigsten Todesursachen im Jahr 2030. Demnach nehmen Todesfälle durch
Tabakkonsum, Herzkrankheiten, Aids und durch Verkehrsunfälle zu. Anfang Dezember gibt es beim WDR-Nighttalker Jürgen Domian das Schwerpunktthema "Meer". Rolf Lüke, der Gründer von Blausand.de, erzählt, wie es zur Entstehung von Blausand.de kam. Das deutsche Finanzministerium stellt für 2007 steuerliche Erleichterungen für ehrenamtlich Tätige und für gemeinnützige Organisationen in Aussicht. Cat Stevens, der Mitte der 70er Jahre fast in Florida ertrunken wäre und daraufhin zu Yusuf Islam mutiert, veröffentlicht ein Album und tritt bei "Wetten das...? auf. Mitten im Dezember ertrinkt ein 2-jähriges Mädchen in einem Gartenteich bei Hamburg. Zwei 17-jährige Nachwuchsspieler des italienischen
Rekordmeisters Juventus Turin ertrinken bei dem Versuch, Bälle aus einem
See auf dem Vereinsgelände zu fischen.Zwei Jahre nach dem Tsunami in Südosasien am 26. Dezember 2004, der mehr als 230.000 Menschen das Leben kostete, ist der Grundstein für ein Frühwarnsystem gelegt. Das Geoforschungszentrum in Potsdam ist massgeblich daran beteiligt. Zwei deutsche Zwillingsschwestern ertrinken Ende Dezember an der spanischen Costa Brava, als eine der beiden Frauen beim Spaziergang von einer Welle erfasst wird und ihrer Schweste helfen will. Ein besonderer Dank geht zum Jahresende 2006 an: Barbara Dribbusch (taz, Berlin), Liane Schultka (SAT1-Frühstücksfernsehen, Berlin), Ulli Muhl (Blausand-Team, Bielefeld), Florian Piepereit (Blausand-Team, Bremen), Kerstin Petersson (Blausand-Team, Ottawa/Canada), Sabine Spinde (Blausand-Team, Dessau), Anja Hettinga (Blausand-Team, Aubel/Belgien), Dr. Jürgen Baaden (Blausand-Team, Teneriffa), Heiko Kunze (Blausand-Team, Olympos/Türkei), Evelyn Wagner (Blausand-Team, Wernshausen), Wolfgang Rathgeber und Detlef
Flinz (WDR, Köln), Matthias Kröner (Michael Müller Verlag), Birgit Maria
Ciliberti (Bielefeld), Dr. Marc Hasenjäger (DLRG, Burscheid), Ute Cofalka
(Nürnberger Versicherungsgruppe, Nürnberg), Julia Drasl (Pro Flight,
Bremen), Claudia Popp (Bremen), Bernd Hölzel (Delphin Vertriebs- und Service GmbH, Niddatal-Assenheim), Manfred Buttke
(Hannover), Tina Roßkopf (ZDF Mainz), Stefan Tiyavorabun
(SWR-Fernsehen), Deborah Jones (Marine and Coastal
Weather Services NOAA, USA), Lars von Velsen (Mallorca 95,8 - Das
Inselradio, Palma de Mallorca), Christine Nittinger, Dr. Klaus Nittinger (Hamburg), Isidor Torres
(Bürgermeister, Formentera/Spanien), Anna Moldenhauer (fliegen & sparen,
Duisburg), Özkan Arslan, Sebastian Schimpf (Zab Design, Bremen), Manfred
Winkler (Rettungsschwimmer, Uetersen). |
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