Von I bis K
 

Italien

ImageAusbildung und Ausstattung der Rettungsdienste (besonders an der italienischen Adriaküste) sind zufriedenstellend. Die Koordination der Rettungsdienste besonders ausserhalb der beliebten Urlaubszentren und an den süditalienischen Stränden lässt aber zu wünschen übrig. Ausserdem gibt es auch hier zu wenig Rettungsschwimmer bei überfüllten Strandabschnitten während der Hochsaison.

Politische Risiken: allgemeine Warnung vor terroristischen Anschlägen. Eine erhöhte Gefährdung, insbesondere durch islamisch motivierten Terrorismus, kann nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt zur Zeit im besonderen für religiöse Stätten. Im Notfall: Deutsche Botschaft, Rom, Tel. 06492131, Polizei 112 (auch mobil), Unfallrettung 118.


 

Kälteschock

ImageEnde April 2007 hatten wir genau diese Situation: Heisses sommerliches Wetter und Lust zum Baden in Gewässern, die sich noch gar nicht aufgeheizt haben konnten. 13 bis 15 Grad.

Für einen gesunden Menschen oder einen Sportler ist ein Bad in einem 15 Grad kalten Wasser mit Sicherheit kein Problem. Für einen Kreislaufschwachen oder Kranken ein größeres: Es kann zu Krämpfen, Kreislaufversagen und zuletzt zu einem Herzstillstand kommen. Wir raten zur Vorsicht: Nie irgendwo hineinspringen, wenn Sie nicht wissen, wie kalt das Wasser tatsächlich ist. Ebenso sollte man sich langsam abkühlen, um keinen Kälteschock zu erleiden. Ein solcher Kälteschock könnte auch einen Krampf im Kehlkopfbereich auslösen, der in weiterer Konsequenz zur Bewusstlosigkeit und zum Ertrinkungstod führen kann. Gerade bei Abkühlungen an Bächen oder Teichen sollte darauf geachtet werden, nicht allein zu schwimmen, damit im Notfall ein Helfer zur Stelle ist.


 

Kanarische Inseln, Spanien

ImageIm deutschen Winter gelten die Kanarischen Inseln als ideales Reiseziel für Badeurlaub und T-Shirt-Wetter. Wassertemperatur: mindestens 18 Grad. Massen von Urlaubern meist mittleren Alters erholen sich vom trüben Wetter in Deutschland.

Die Strände laden entweder zum Sonnenbaden, zu ausgiebigen Spaziergängen oder auch zu einem verlockenden Sprung in die Fluten ein. Die Kanarischen Inseln sind eine ideale Lösung für einen Strand- und Sonnenurlaub in der deutschen Nebensaison. Die gute Alternative zwischen zeitraubenden Fernflügen und den zwischen November und Mai nicht gerade sommerlich warmen Balearen.

Aber wie sicher sind die Strände auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera und La Palma? Wo ist das Baden gefährlich und warum sollten Urlauber vor dem Atlantik besonders viel Respekt haben? Das erfahren Sie hier im Blausand.de-Special Kanarische Inseln.


 

Kinder

Der amerikanische Wasserrettungsexperte Frank Pia beschreibt in einem Interview mit Blausand.de die oft verkannte Phänomen des "silent drowning", des stillen Ertrinkens, das nicht nur, aber hauptsächlich für Kinder gilt. Pia:

Image"Ich bin überzeugt davon, dass es bei Menschen im Wasser einen grossen Irrtum in der Bewertung von drohenden Ertrinkungsgefahren gibt. Menschen ist der Unterschied zwischen dem Verhalten von Personen, die Badespass haben und denen, die Probleme im Wasser haben und aktuell ertrinken, nicht bewusst. Die übliche Vorstellung ist, dass ein Schwimmer in einer Notsituation dadurch auf sich aufmerksam macht, indem er um Hilfe ruft und entsprechende Zeichen gibt. Dieses Szenario kennen Menschen vor allem aus Filmen und aus dem Fernsehen. Ein Mensch, der ertrinkt, ist aber in der konkreten Gefahrensituation überhaupt nicht mehr fähig, zu schwimmen und sich über Wasser zu halten - und als Nichtschwimmer war er noch nie in der Lage dazu! Die ertrinkende Person kann also nicht um Hilfe rufen, weil sich in diesem Moment Mund und Nase ständig entweder unter Wasser befinden oder über der Wasseroberfläche sind, um Luft zu inhallieren und zu atmen! Der Ertrinkende hat also weder Zeit noch Ressourcen, um durch Hilferufe auf sich aufmerksam zu machen. Dieser Mensch kann im Überlebenskampf nicht um Hilfe rufen, weil die Natur ihn instinktiv zwingt, an der Wasseroberfläche zu bleiben, um zu versuchen, seine Atmungsorgane einzusetzen. Das Fatale in dieser Situation ist, dass dieser Kampf sehr kurz ist. Denn er dauert in den meisten Fällen nur zwischen 30 und 60 Sekunden, bevor der Mensch untergeht und ertrinkt."
Kinder sind immer diejenigen, die immer und ohne Ausnahme beide Augen verdient haben. Anja Hettinga vom Blausand.de - Team ist auf eine empfehlenswerte Website gestossen. Beim Kinderversandhaus Jako-o, das auch die von Blausand.de empfohlenen Dephin Schwimmscheiben anbietet, kann man ein 14-seitiges PDF-Dokument runterladen: "Tipps und Tricks rund ums Wasser", geschrieben von Gabriela Sciortino, einer Schwimmlehrerin aus Nürnberg/Fuerth. Es behandelt wichtige Aspekte zum Thema Schwimmen lernen und Badesicherheit für Kinder.


 

Kinderfreundlich (familienfreundlich)

ImageEs gibt kaum ein Prädikat, das in der Tourismuswerbung öfter verwendet wird als der Begriff "kinderfreundlich". Gemeint ist damit oft nur, dass der Strand flach abfällt. Das aber reicht für die Sicherheit Ihrer Kinder nicht aus.

Erkundigen Sie sich und seien Sie lieber skeptisch. Nur dann, wenn ein Strandabschnitt auch bewacht ist, kann er als kinderfreundlich bezeichnet werden. Das entlastet Sie als Eltern natürlich nicht von der Verpflichtung zur permanenten Beobachtung Ihrer Schützlinge. Übrigens gilt zwingende Bewachung durch Sie und durch Wasserretter unserer Meinung nach auch für Strände, die mit der ebenfalls überstrapazierten Bezeichnung "familienfreundlich" bezeichnet werden.


 

Kindersitze

ImageFünf Test-Dummies unterschiedlicher Größe mussten sich beim aktuellen ADAC- Kindersitztest 270 mal an die Wand fahren lassen. Dabei wurden sie Belastungen ausgesetzt, die einem Frontalaufprall mit Tempo 64 und einem Seitenaufprall mit 50 entsprechen.  Besonders geachtet hat der ADAC auch auf mögliche Fehlbedienungen beim Anschnallen - was nutzt der beste Kindersitz, wenn er schlecht montiert ist? Was einer aktuellen Studie zufolge bei erschreckenden 60 Prozent der Fälle Realität ist.

Gewonnen hat in der Kategorie bis 13 Kilogramm (Kinder bis 1 Jahr) der abgebildete Maxi Cosi Cabriofix (Testurteil: sehr gut) zum Preis ab 268 Euro.


 

Krisenintervention

Krisenintervention ist eine kurzfristige Einflussnahme von außen auf eine akut bedrohliche Situation, zum Beispiel bei einem Todesfall. Diese Einflussnahme soll eine kritische Entwicklung anhalten und stabilisieren, ehe sie in eine Katastrophe münden kann. Empfehlenswerte Broschüre zum Thema ist eine "Notfallbroschüre", Hilfe für Rettungsdienste, Notfallseelsorge, Krisenintervention und Polizei. Die Pubikation kann für 3 Euro plus Porto und Verpackung bestellt werden beim Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.



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