Buchstabe P
 

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Für viele Menschen, der Verfasser gehört auch dazu, ist es eine grauenhafte Vorstellung, durch einen Unfall oder eine Krankheit nicht mehr über sich selbst entscheiden zu können. Die amerikanische Komapatientin Terri Schiavo kann sich nicht mehr wehren, sich nicht mehr entscheiden: Ihr Körper und ihre Seele sind zum würdelosen Spielball juristischer und politischer Auseinandersetzungen geworden.

Einen Ausweg gibt es aber in "guten Zeiten": Mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht kann vorgebeugt werden, denn der Wille des Patienten gilt auch im Notfall. In der Patientenverfügung können Sie schriftlich festhalten, welche medizinische Behandlung Sie im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls wünschen - und welche nicht. Mit einer Vorsorgevollmacht legitimieren Sie eine Person Ihres Vertrauens - wichtig auch für Ihren Partner - Ihre Rechts- und Vermögensangelegenheiten zu klären.


 

Pauschalurlaub

Image Die Terminpläne der Reiseleitungen grosser Touristikunternehmen sind heutzutage straff durchorganisiert. Für Sie heisst das: Ihr persönlicher Ansprechpartner ist nur noch zu vorher festgelegten Zeiten im Hotel.

Wenn Sie also wissen möchten, wie es mit der Sicherheit am Strand vor dem Hotel aussieht, sollten Sie unseren Tipp unter dem Stichwort Begrüßungstreffs beachten oder sich anhand der Informationsmappen im Hotel oder der so genannten Zielgebietsinformationen, die der Veranstalter Ihnen übergibt, schlau machen. Wenn hier keine Informationen zur Strandsicherheit auftauchen, informieren Sie uns bitte unter und fragen Sie das Hotelpersonal, die Einheimischen oder andere Urlauber nach möglichen Gefahren.


 

Pfützen

Es ist unfassbar, aber wir haben Fälle dokumentiert, bei denen Kleinstkinder in Wassertiefen von 10 Zentimetern ertrunken sind oder lebenslange und irreparable Schäden mit der Diagnose Apallisches Syndrom ( Wachkoma) erleiden müssen. Bitte lassen Sie Ihre Kinder nie aus den Augen, die gebetsmühlenartige Wiederholung dieses Tipps hat leider ihre volle Berechtigung.


 

Polen

In Polen gibt es vergleichsweise wenige öffentliche Schwimmbäder. Hinzu kommt, dass viele Menschen die Eintrittsgelder nicht aufbringen wollen oder können und lieber in der Oder baden. Was nicht beachtet wird: Die Oder ist zum Baden nicht freigegeben, das Ertrinkungsrisiko ist - auch wegen fehlender Bewachung - überaus groß. Allgemeine Gefahren: Auf den vielbefahrenen Strecken Görlitz-Breslau (A4), Frankfurt/Oder-Warschau sowie in Großstädten kann es zu Diebstahl oder Raub von KFZ kommen, auch wird gewarnt vor Diebstahl auf unbewachten Parkplätzen und vor vorgetäuschten Unfällen.

Im Notfall: Deutsche Botschaft, Warschau, Tel. 0225841700, Polizei 997 und 112, Unfallrettung/Notarzt:999, in den Mobilnetzen : 112.


 

Portugal

Image Bis vor einigen Jahren fehlten Warnhinweise besonders an der Ostküste im Bereich Lissabon fast völlig. An der Algarve zwischen Albufeira und Sagres gibt es Sicherheitsdienste nur in den grossen Urlaubszentren.

Nach Recherchen von Blausand.de hat sich die Situation aber deutlich verbessert. Die Strände Costa, Mecco, Sintra, Azenhas, Guincho und an der Linha Lisboa-Cascais (Bereich Lissabon) wurden im August 2005 besucht. Diese waren beflaggt, es waren Rettungsschwimmer und Material vor Ort und es sah "kompetent" aus - bis auf wenige Ausnahmen bei kleinen "Praias".  Ebenfalls waren an diesen Stränden auch dreisprachige Warnschilder aufgestellt.

Image Als eines der wenigen Länder in Europa droht Portugal mit Sanktionen bei Missachtung von Badeverboten. In der Badesaison 2006 müssen Schwimmer, die sich trotz einer Warnung der Küstenwache ins Wasser wagen, mit einer Strafe rechnen. Wer eine entsprechende Warnung etwa durch eine rote oder gelbe Fahne am Ufer ignoriert, kann seit Juni 2006 mit einem Bußgeld von bis zu 55 Euro zur Kasse gebeten werden. Auch die Benutzung von Wassersportgeräten außerhalb ausgewiesener Zonen kann bestraft werden.

Etwa 20 Regelverstöße an Stränden am Meer und an Flüssen können geahndet werden, darunter fällt auch die Missachtung von Anweisungen des Aufsichtspersonals. Eine rote Fahne bedeutet, dass Baden generell verboten ist. Eine gelbe Fahne weist darauf hin, dass der Aufenthalt im Wasser zwar erlaubt ist, das Schwimmen aber nicht. Eine grüne Flagge signalisiert, dass das Baden und Schwimmen erlaubt ist. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

Im Notfall: Deutsche Botschaft, Lissabon, Tel. 218810210, Polizei, Unfallrettung und Notarzt (auch mobil): 112


 

Promille

Zwischen 0,0 und 0,9 Promille liegen die Grenzen in Europas Ländern. Wenn Sie der Meinung sind, Deutschland sei angesichts der Promillegrenze von 0,5 rigide, lesen Sie besser weiter. 0,00: Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn: Warum osteuropäische Länder schärfere Bedingungen haben als westeuropäische? Darüber könnte man länger philosophieren.

Im Polen sind es 0,2 Promille. Darüber hinaus kostet es zumindest auf dem Papier 1200 Euro. Wenn nicht sofort gezahlt wird, wird schon mal das Auto einbehalten. In England kann man bis 7200 Euro zahlen, wenn die Grenze überschritten wird.

Am häufigsten liegt die Obergrenze inzwischen bei  0,5 Prozent: Neben Deutschland gilt das für Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Osterreich und für die Niederlande.



Image © Blausand.de 2008. Alle Rechte vorbehalten. Haben Sie Anregungen für den Urlaubsservice 2008 ?  Unsere Mailadresse:
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