Buchstabe S
 

Schnorcheln

Image"Wahnsinn" schiesst es einem durch den Kopf, wenn man - wie es uns vor ein paar Jahren erging - den Kopf mit Maske und Schnochel in einer Bucht auf Bali unter das Wasser hält. Schöner kann es auch nicht sein, wenn du deinem Body eine Tauchgarnitur umschnallst und 20 Meter tiefer bist. Soweit zur Faszination.

Weniger faszinierend ist es, wenn Schnorchler aus lauter Begeisterung vergessen, den Kopf gelegentlich über Wasser zu halten und ihren Standort zu checken. Jetzt kann es passieren, dass man weit weg ist. Dann ist es schön, wenn jemand da ist -- der Partner, ohne den man sich nicht in die Faszination der bunten Fische begeben sollte. Der brauch dich dann nur 1 Minute abzuschleppen. Und die Urlaubswelt ist wieder in Ordnung


 

Schwimmbäder

ImageSchwimmbäder haben sich in den letzten Jahren verändert. Heute werden statt Lehrschwimmbecken oft Spassbäder mit möglichst hohem Fun-Faktor angeboten. Der grösste Nachteil für die Badesicherheit ist, dass Schwimmen lernen immer weniger möglich ist und die Anlagen unübersichtlicher geworden sind. Der Vorteil beim Schwimmen in Schwimmbädern: Sie sind (im Gegensatz zu vielen Badeseen)  in Deutschland immer bewacht und im Notfall gibt es schnelle Verfügbarkeit von Erster Hilfe.

Umso unverständlicher ist es, dass in der letzten Zeit vergleichsweise häufig Unfälle, leider auch tödliche, in Schwimmbädern passieren. Wir vermuten als Grund für dieses negative Entwicklung, dass so genannte "Spassbäder" nicht immer übersichtlich sind. Ein weiterer Grund könnte sein, dass es in den letzten Jahren zu einer Anhebung der so genannten "Wohlfühltemperatur" des Wassers gekommen ist, in der Menschen bei Bewusstlosigkeit aber leider auch schneller versterben.

Umso wichtiger sind heutzutage, dass Probleme der Badegäste im Wasser ohne zeitliche Verzögerung erkannt werden und das das Aufsichtspersonal durch technische Möglichkeiten (Sensoren, Kameras unter Wasser) unterstützt und sofort alarmiert wird. Weitere Informationen zu Schwimmbädern erhalten Sie hier.


 

Schwimmkurse im Urlaub

ImageAuch 2007 gibt es in einigen TUI-Hotels wieder Schwimmlehrer, die Ihren Kindern Wassersicherheit vermitteln können: Kinder ab 5 Jahren werden vom ersten Schwimmzug bis zum Abzeichen sicher begleitet. Das kann das Seepferdchen, Deutsche Jugendschwimmabzeichen (DJSA) Bronze und/oder Silber sein. Angeboten werden Anfängerkurse inklusive der Seepferdchen-Prüfung in 10 Unterrichtseinheiten à 30 Minuten. Diese mit begrenzter Teilnehmerzahl und kleinen Gruppen mit bis zu 4 Personen. Außerdem können sich Kinder und Jugendliche, die fit zur Prüfung sind, auch direkt ihr Schwimmabzeichen Seepferdchen, das DJSA Bronze oder Silber erarbeiten. In TUI-Reisebüros erhalten Sie Details dazu, in welchen 16 Ferienanlagen (Ägypten, Bulgarien, Griechenland, Spanien, Türkei und Tunesien) die Kurse zu einem annehmbaren Preis von 60 Euro für 10 Unterrichtseinheiten von jeweils 30 Minuten angeboten werden.


 

Schwimmflügel und Schwimmscheiben

ImageAchten Sie bei Schwimmflügeln unbedingt darauf, dass diese vom TÜV positiv bewertet wurden.  Wir empfehlen die mehrfach geprüften und ausgezeichneten Produkte von Delphin.

Manchmal sind die Sicherheitsflügel aber überhaupt nicht gern gesehen. Trotz ansonsten guter Sicherheitsmassnahmen und engagierter Rettungsschwimmer auf der ostfriesischen Insel Norderney müssen wir feststellen, dass das Staatsbad seinen Gästen eine anachronistische dreissig Jahre alte Strand- und Badeordnung zumutet. Schwimmflügel sind hier verboten. Der Grund: Kinder würden sich mit den Flügeln und sich damit in Gefahr begeben. Wenn man die grotesk anmutende Begründung auf das Autofahren übertragen würde, müßten etwa Kindersitze und Sicherheitsgurte verboten werden, weil sie zu riskanterem Fahren verleiten könnten. Das verantwortliche Verhalten von Eltern wird durch derartige Regelungen ad absurdum geführt.


 

Senioren

ImageSeniorenurlaub im Ausland wird von Jahr zu Jahr populärer. Allerdings steigen mit der zunehmenden Mobilität älterer Menschen auch die Gefahren, wenn etwa - wie Blausand.de im Dezember für den Gran Canaria-Report recherchierte - am Strandabschnitt Maspalomas / Playa del Ingles für die zumeist älteren der bis zu 100.000 Urlauber nicht ein einziger Defibrillator zur lebensrettenden Schockbehandlung vorhanden ist. Senioren tuen gut daran, nicht nur beim Schwimmen ihre körperliche Einschränkungen zu respektieren.

Den Ertrinkungsstatistiken ist abzulesen, dass die Zahl der Ertrinkungsopfer - besonders in den europäischen Urlaubsländern - in den letzten Jahren in der Altersgruppe zwischen 50 und 70 Jahren deutlich angestiegen ist. Die Gründe liegen neben der seit Jahren ansteigenden Mobilität auch in der oft eingeschränkten körperlichen Konstitution älterer Menschen, im fehlenden Gefahrenbewußtsein von Seniorinnen und Senioren. Aufklärung, das Bewusstsein für die Gefahren, Schwimmunterricht und der Umgang mit dem Element Wasser liegen eben oft weit zurück.Seniorinnen und Senioren tuen gut daran, nicht nur beim Schwimmen ihre körperliche Einschränkungen zu respektieren. Und nur 44 Prozent der über 60-Jährigen können schwimmen, in der Altersgruppe von 50 bis 59 beläuft sich die Quote hierzulande auf 52 Prozent Prozent, sagt die DLRG. Weitere Informationen gibt es hier.


 

Sex im Urlaub

ImageDer beste Schutz vor Aids und Geschlechtskrankheiten ist Enthaltsamkeit.

Aber sexuelle Enthaltsamkeit folgt ähnlichen Gesetzen wie beim Fasten: Ist der Wille nicht stark genug, führt der Hunger zur unkontrollierten Nahrungsaufnahme. Die Lust am unbeschwerten Urlaubsflirt sei Ihnen gegönnt und kann jeden erwischen. Geschlechtskrankheiten und Aids auch. Auch beim Thema Aids wollen wir den Teufel nicht an die Wand malen, aber wenn Sie sich mögliche Folgen nicht vorher klar machen und Sex ohne Kondom ausserhalb Ihrer festen Partnerschaft haben, handeln Sie verantwortungslos- und rücksichtslos.

Übrigens: Außerhalb Europas gibt es Kondome jedoch nicht immer in der gewohnten Qualität. Ein Vorrat schützt vor einem "geplatzten" Date.

Gonorrhoe steht nach Diarrhoe, Malaria, akuten fieberhaften Atemwegsinfektionen und Hepatitis A an fünfter Stelle der Gesundheitsprobleme bei Reisen in Entwicklungsländer. Bezeichnend für die meisten Geschlechtskrankheiten ist, dass sie auch durch scheinbar gesunde Personen übertragen werden. Viele Infizierte lassen keine Krankheitssymptome erkennen. Trotzdem besteht ein hohes Ansteckungsrisiko. Oft wissen Betroffene selbst nicht, dass sie eine Geschlechtskrankheit übertragen können. Zudem sind Aids und andere sexuell übertragbare Krankheiten wie Gonorrhoe, Hepatitis B und Syphilis in vielen Ländern außerhalb Europas erheblich stärker verbreitet als bei uns.


 

Sichere Strände

ImageFehlanzeige: sichere Strände gibt es nicht, aber Strandabschnitte mit begrenztem Risiko, weil die Bedingungen hinsichtlich Strandbeschaffenheit, Zugang zum Wasser, Strömungen, Wind und Wetter sowie Bewachungssituation und Rettungsdienste zufriedenstellend, gut und vereinzelt sogar sehr gut sind.

Übrigens: Weil Baden und Schwimmen nie gefahrlos sind, werden Gemeinden mit professionell gesicherten Strandabschnitten auch nur selten mit diesem Attribut werben -- und das ist vielleicht auch ganz gut so. Sonst würden etliche Urlauber wohl noch leichtsinniger werden...


 

Sonnenbrand und Hautkrebs

Image"Ihr müsst euch eincremen!" warnten uns unsere Eltern auf Norderney in den 50er Jahren. So what! Wenn wir es verweigerten, waren die vorstellbaren Folgen auf rote Haut und schlimmstenfalls Sonnenstich mit Fieber beschränkt. Die Erwachsenen wussten es damals nicht besser.

Urlaubsbräune - früher Synonym für Gesundheit.

Heute haben wir zum Glück ein Gefahrenbewusstsein. Sonne ist der schlimmste Feind unserer Haut, die sie im Sommerurlaub täglich mit Strahlen bombardiert. Diese Strahlen fördern nachweislich das frühzeitige Altern und die Krebsentstehung. Statistiken behaupten, dass jeder sechste von uns Hautkrebs bekommt und dass in neunzig Prozent der Fälle dieser Hautkrebs eine direkte Folge von UV-Bestrahlung durch die Sonne ist. Tatsächlich erhöht ein schwerer Sonnenbrand vor dem 18. Lebensjahr dramatisch das Hautkrebsrisiko. Ein Sonnenbrand - gerötete und brennende Haut - verschwindet nach wenigen Tagen wieder.

ImageAber die Haut vergisst nicht. Die Erbsubstanz der Haut hat ein Gedächtnis. Je mehr Sonnenbrände sich ansammeln, desto mehr steigt das Risiko, dass sich später im Lauf des Lebens ein Hautkrebs entwickelt. Wiederholte Sonnenbrände in den ersten 20 Lebensjahren erhöhen das Hautkrebsrisiko markant. Die Hautkrebsrate steigt jedes Jahr um 7 Prozent.

Also: "Ihr müsst Euch eincremen ! " Und je nach Hauttyp, Haarfarbe und dem zusätzlichen Risikofaktor Sommersprossen schon nach 5 bis 40 Minuten raus aus der Sonne !


 

Spanien

ImageNirgendwo in Europa ertrinken so viele Menschen wie im Urlaubsland Spanien - nach Recherchen von Blausand.de mindestens 1500 bis 2000 Menschen in einem Jahr . Offizielle und glaubwürdige Zahlen gibt es nicht. Auf dieser Webseite lassen sich die Pressemeldungen über zwischen 3 und 10 tödliche Ertrinkungsunfälle pro Tag anklicken. Riskant sind vor allem Strandabschnitte auf den Kanarischen Inseln und an den Festlandstränden, aber auch auf den Balearen. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Politische Risiken: Nach den Bombenattentaten am 11. März 2004 in Madrid haben die Behörden ihre Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Ein weiter islamisch motivierter Anschlag kann nicht ausgeschlossen werden. Am 30.12.2006 wurde ein Bombenanschlag auf den Madrider Flughafen Barajas verübt, zu dem sich die ETA bekannte. Überfälle: Gelegentliche Überfälle auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen (besonders auf der A7 zwischen französischer Grenze und Barcelona). Es wird auf vermeintliche Schäden am Auto (Reifenpanne) hingewiesen und "Hilfe" angeboten. Also möglichst nur auf belebten Raststätten anhalten. Im Notfall: Deutsche Botschaft, Madrid, Tel.915579000, Polizeinotruf (auch mobil) 112, Unfallrettung / Notarzt 061.


 

Strömungen

ImageRip-Strömungen an den Stränden in Europa sind die gefährlichsten Ursachen für Badeunfälle und für den Ertrinkungstod beim Badespass im Urlaub. Der Grund: Die "unsichtbaren Killer" tauchen urplötzlich, überall und zu jeder Jahreszeit auf. Panikreaktionen sind dann vorprogrammiert. Acht von zehn  Rettungseinsätzen erfolgen wegen Rip-Strömungen. Vor allem werden die Gefahren von Rip-Strömungen durch Kommunen, Hotels und Veranstalter oft "totgeschwiegen" und die ahnungslosen Urlauber an Badestränden Europas viel zu selten über diese Gefahren informiert.

Blausand.de informiert Sie, warum Rip-Strömungen entstehen, wie Sie sich schützen können und wie Sie aus einer Strömung mit heiler Haut herauskommen. Alle Informationen zu den grössten Gefahren im Meer erhalten Sie hier.




Image © Blausand.de 2008. Alle Rechte vorbehalten. Haben Sie Anregungen für den Urlaubsservice 2008 ?  Unsere Mailadresse:
< Zurück   Weiter >

 
   September 2009

   August 2009

   Juli 2009

   Juni 2009

   Mai 2009

   April 2009

   März 2009

   Februar 2009

   Januar 2009

   Dezember 2008

   November 2008

   Oktober 2008

   September 2008

   August 2008

   Juli 2008

   Juni 2008

   Gästebuch 2010

   Gästebuch 2009

   Gästebuch 2008

   Kampagne 2009

   Kampagne für mehr Sicherheit in Flüssen und Seen

   test2

   Gästebuch 2010

   Übersichten

   Kampagne 2009

   Strandgeschichten

   Reports

   Interviews

   Unfälle

   Flaggen

   Zehn Irrtümer

   Impressum

   Blausandteam

   Presse

   Pressespiegel

   Links

   Werbung

   Webstatistik

   International

   Deutschland

   Dänemark

   Holland

   England

   Frankreich

   Spanien

   Portugal

   Italien

   Türkei

   Griechenland

   Schwarzmeerküste

   Weltweit

   Meer

   Badeseen

   Flüsse

   Schwimmbäder

   Eisflächen

   Tsunamis

   Strömungen

   Allgemeine Gefahren

   Badetipps

   Erste Hilfe

   Urlauber

   Kinder

   Eltern

   Senioren

   Retter

   Beach Safety Day

   Spenden

   Strandtester

   Forderungen

   Prominente

   Blausand Scouts

   Urlaubsquiz 2010

   Protest gegen Todesfallen

   Rip-Strömungen

   Ursachenforschung

   Kids for safety

   Risk Assessment

   "stilles Ertrinken"

   Urlaubsservice 2010

   Blausand Shop

   Workshops, Vorträge

   Qualitätssiegel

   TV-Sendungen

   Strandbewertung

   Newsletter-Abo