Buchstabe T
 

Tauchen

Image"Do you remember when diving was dangerous and sex was safe?" (Kannst du dich noch an die Zeiten erinnern, als Tauchen gefährlich und Sex sicher war?) steht auf dem T-Shirt unserer thailändischen Tauchschule. 

Ist Tauchen heutzutage wirklich so sicher wie der schöne Spruch suggeriert? Eher wohl nicht. Zu vielfältig sind die Risiken und auch hier sind fehlende Kondition, gesundheitliche Vorschädigung, Leichtsinn und die Missachtung des Buddy-Prinzips "Never dive alone" die hauptsächlichen Unfallgründe. Im Webportal www.taucher-net.de  gibt es eine laufend aktualisierte Dokumentation in- und ausländischer Tauchunfälle.


 

Teneriffa, Spanien

ImageBadewetter gibt es auf Teneriffa während des ganzen Jahres, und ein Unterschied zur Gran Canaria besteht darin, daß es keine unendlichen langen weißen Badestrände gibt. Der schönste Strand, Playa las Teresitas, ist das Naherholungsgebiet der Hauptstädter aus Santa Cruz. Der mit mehr als 3 Kilometern längste (und helle) Naturstrand liegt bei El Médano im Süden der Insel. Alle anderen der gezählten 43 Strände sind von Natur aus dunkel. Was für alle Kanarischen Inseln gilt, ist auch hier zu beachten: Höchstens 30 Prozent aller Strandabschnitte sind bewacht und der rauhe Atlantik ist extrem strömungsintensiv und kann urplötzlich - auch bei scheinbar gutem, sonnigen Wetter - zu einer unsichtbaren Gefahr werden.

Auf Teneriffa, der größten Insel der Kanaren, gelten die Strände "Playa de Socorro" bei Los Realejos und "Playa Bollulo" von La Orotava wegen häufiger Unterströmungen als besonders gefährlich. Weitere Informationen zur Badesicherheit erhalten Sie hier.


 

Thromboserisiko

Im Zeitalter der Billigflieger und der oft klaustrophobieverdächtigen Enge in den fliegenden Röhren ist der Stau in den Venen, der lebensbedrohlich sein kann, ein ernst zu nehmendes Thema. Schon der Flug auf eine der ImageKanarische Inseln kann Gefahr bedeuten. Kaum Beinfreiheit, im Sitz zur Bewegungslosigkeit verdammt. Auch lange Bus- und Autofahrten, besonders wenn es richtig heiß ist, können für Ihre Gesundheit gefährlich werden, denn:

“Wer länger als 4 Stunden sitzend unterwegs ist, hat ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko”, warnt Olaf Förster von der Deutschen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin e.V.

Die beste Empfehlung ist wohl, einmal pro Stunde durch das Flugzeug zu wandern und beim Auto- und Busfahren die Pausen für körperliche Bewegungen zu nutzen. Und viel trinken sollten Sie sowieso.


 

Todesursachenprognose der WHO bis 2030

ImageZunahme der Todesfälle durch Tabakkonsum und Herzkrankheiten, durch Aids und durch Verkehrsunfälle - das prognostizieren zwei Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO, Colin Mathers und Dejan Loncar, für das Jahr 2030. Die Berechnungen der Experten basieren auf drei Szenarien, die von einem unterschiedlich starken Wachstum des Lebensstandards der Weltbevölkerung ausgehen. Die Lebenserwartung wird insgesamt bis zum Jahr 2030 steigen und die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren zurückgehen, ergab die Analyse für alle drei Szenarien. Während der Anteil von Krankheiten wie Krebs, Diabetes sowie Herzkrankheiten an den Todesursachen ansteigt, sinkt hingegen der Stellenwert übertragbarer Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder Durchfallerkrankungen, war ein weiteres Ergebnis.

Die Ausnahme ist Aids, das in den nächsten Jahrzehnten mehr Menschen denn je das Leben kosten wird. Wie sich die Auswirkungen von Aids auf die Todesursachen genau entwickeln werden, hängt stark davon ab, wie viele Menschen Zugang zu antiviralen Medikamenten bekommen und wie weit die Präventionsprogramme gegen die Krankheit reichen. Selbst wenn jedoch bis 2012 achtzig Prozent aller Infizierten mit diesen Medikamenten behandelt werden können, wird die Zahl der Todesopfer vom Jahr 2002 mit 2,8 Millionen Toten auf 6,5 Millionen im Jahr 2030 ansteigen, ergaben die Berechnungen.

Viel mehr als Aids wird jedoch künftig das Rauchen die Lebenserwartung der Weltbevölkerung beeinflussen: Bis 2015 wird der Zigarettenkonsum etwa für jeden zehnten Todesfall verantwortlich sein. Das sind fünfzig Prozent mehr als die durch Aids verursachten Todesfälle. Mit dem Wachstum der Wirtschaft steigt auch der Verkehr in den Metropolen der Welt an. Die Folge ist eine Zunahme von Verkehrstoten: Falls das Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich hoch ausfällt, werden bis 2030 mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen als durch Durchblutungsstörungen des Herzens, so die Forscher.

Leider weist die Studie  im Unfallbereich nur die Prognosen zu Road traffic accidents (Verkehrsunfälle) aus und nicht zu Drownings (Ertrinkungsunfälle), die allein schon wegen der Klimaerwärmung ansteigen dürfte. Ertrinken ist bei Kindern nach Verkehrsunfällen in vielen Ländern der Welt die zweithäufigste Todesursache.


 

Tsunamis

ImageSollte man auf irgendeinem Wege von einem Erdbeben, insbesondere einem Seebeben erfahren oder es selbst gespürt haben, muss stets mit einer Tsunami gerechnet werden. Dabei muss man wissen, dass ein Tsunami aus einer Serie von Wellen besteht und die erste "Welle" dabei nicht die höchste sein muss.

Als Hinweise auf das Auftreten einer Flutwelle können bereits vor dem Auftreffen der Wellen auf das Ufer folgende "Warnsignale" auftreten:

- laute Geräusche, wie von Autos oder einem Flugzeug

- merkwürdige kleinere Wellenbewegungen- ein plötzliches Zurückweichen des Wassers- Schaumkronen weit draußen auf dem Meer.

ImageUm der Gewalt eines Tsunami zu entgehen, besteht der beste Schutz im Aufsuchen höher gelegener Gebiete. Sollte die Zeit zu kurz sein, womit wohl meistens zu rechnen ist, sollten die oberen Stockwerke fester Gebäude aufgesucht werden, z.B. von Hotels u.ä. Bei den genannten Anzeichen für ein Tsunami sofort aus dem Wasser und alles stehen und liegen lassen und weg vom Ufer/Strand. Flüsse, Fjorde oder engere Buchten sollten unbedingt gemieden werden, da sich Wellen hier auf Grund der Enge, zu Ungetümen mit einer Höhe von über 100 m auftürmen können. Schiffe, wie z.B. Sportmotorboote oder Segelschiffe sollten so schnell wie möglich tieferes Wasser aufsuchen und sollten auf keinen Fall versuchen, an Land zu kommen.

Beim Tsunami am 2. Weihnachtstag des Jahres 2004 starben in Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand weit über 230.000 Menschen, unter ihnen 535 aus Deutschland. 670 Millionen Euro wurden in Deutschland für die Opfer gesammelt. Sowiel wie bei keiner anderen Spendenaktion zuvor.

Auf der Kanaren-Insel La Palma deutet ein tiefer Riss im Untergrund darauf hin, dass sich irgendwann eine Katastrophe anbahnen könnte. Was dann passieren würde, haben Wasserbauer der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich simuliert: Das Desaster würde alle historischen Überschwemmungen weit übersteigen. An der Ostküste der USA mit ihren Millionenstädten New York, Boston oder Miami würde das Meer zunächst weit zurückweichen. Dann käme das Wasser donnernd zurück wie eine Wand, 50 Meter und höher, und würde alles zerschmettern, was sich ihm in den Weg stellt. Ein Schreckensszenario schlimmster Sorte.

ImageRiesenwellen wie die Tsunamis, die an Küsten Südostasiens wüteten, kommen meistens nicht aus dem Nichts, sondern kündigen sich an. Es gibt Anzeichen, auf die Schwimmer und Strandurlauber achten sollten. Wenn die meterhohe Wasserwand eines Tsunamis schon zu sehen ist, bleibt nur noch wenig Zeit für die Flucht. "Wenn sich das Meer plötzlich zurückzieht und es ansonsten sehr still ist, sollte man hellwach werden", sagte Wolfgang Lange vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg in der Süddeutschen Zeitung.

Wer solche Naturphänomene beobachtet, sollte also nicht staunend stehen bleiben, sondern blitzschnell den Rückzug antreten. In Südasien war das Wasser in kürzester Zeit mehrmals stark vor- und zurückgewichen, bevor sich die tödliche Welle aufbaute. Wie viel Zeit in einer solchen Situation zur Flucht bleibt, lässt sich allerdings nicht pauschal vorhersagen. "Das hängt von zu vielen Faktoren wie etwa der Beschaffenheit der Küste ab", sagt Lange.

Ein ähnliches Phänomen kann in kleinerem Massstab aber auch vor unserer Haustür, etwa an Flüssen auftreten. Grosse Schiffe, wie sie zum Beispiel auf der Elbe von Hamburg an flussabwärts verkehren, erzeugen gelegentlich starke Wellen. Tückisch ist, dass sie dabei einen Sog entwickeln und sich das Wasser zunächst oft mehrere Meter zurückzieht. Kinder und unvorsichtige Erwachsene laufen dem Wasser dann manchmal hinterher und werden von dem wieder heranschnellenden Nass überrascht. Grundsätzlich sollten sich Urlauber an ihnen unbekannten Küsten immer über die örtlichen Gegebenheiten informieren. So können an den Stränden grosser Meere Naturphänomene auftreten, die Touristen vom Urlaub an der Nord- und Ostseeküste her nicht kennen. "Dazu gehört zum Beispiel eine ungewöhnlich starke und für Ortsunkundige überraschend auftretende Dünung", erklärt Wolfgang Lange. "Sie tritt aber auch an der französischen Atlantikküste im Golf von Biskaya oder an der Pazifikküste Südamerikas auf", sagt Lange. Während Surfer solche Wellen eher herbeisehnen, können sie vor allem für Kinder gefährlich werden. "Etwa alle zehn Minuten schlagen dann zwei oder drei besonders kräftige Wellen auf den Strand.


 

Türkei

Zuständig ist oft nur das Hotelpersonal, flächendeckende Strandsicherheit ist an türkischen Badestränden nicht vorhanden.Oft scheint es die Einstellung zu geben, dass zumindest ausserhalb der grossen Touristenzentren Imagedie Verantwortung ausschliesslich bei den Urlaubern liegt. Im Bereich zwischen Antalya und Alanya wurden in den letzten Jahren viele Badeunfälle bekannt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Politische Risiken: In der Vergangenheit kam es mehrfach zu Sprengstoffanschlägen (Ankara, Istanbul, Cesme und Kusadasi). Zu den Anschlägen im Sommer 2006 hat sich eine Splittergruppe der PKK bekannt. Im Osten und Südosten kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Terrororganisationen und Sicherheitskräften. Die Sicherheitsvorkehrungen sind auf relativ hohem Niveau. Im Notfall: Deutsche Botschaft, Ankara, www.ankara.diplo.de,Tel.: (0312) 4266959, Polizei: 155, Unfallrettung/Notarzt: 112, in den Mobilnetzen: 112.


 

Tunnel

Image51 Tunnel in 13 europäischen Ländern haben der ADAC und seine Partnerclubs 2007 unter die Lupe genommen. 18 Tunnel erhielten zwar die Note „sehr gut“. Bei einem Fünftel der Testkandidaten musste allerdings die „Rote Karte“ gezeigt werden. Dreimal wurde das Urteil „bedenklich“ vergeben, siebenmal sogar ein „mangelhaft“.

Um so wichtiger ist es also, dass Sie im Tunnel die Höchstgeschwindigkeit beachten, einen großen Sicherheitsabstand einhalten, niemals wenden oder rückwärts fahren und eventuelles Feuer nur im Anfangsstadium selbst löschen – dann: sofort weg vom Feuer und den Tunnel über die Notausgänge verlasssen.



Image © Blausand.de 2008. Alle Rechte vorbehalten. Haben Sie Anregungen für den Urlaubsservice 2008 ?  Unsere Mailadresse:

 

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