Frage 18: Antwort
Sie liegen am Meer und sehen eine Person im Wasser, die um Hilfe ruft und zu ertrinken droht. Wie verhalten Sie sich?

A: Ich überlege nicht lange, schwimme zum Ertrinkenden und hole ihn aus dem Wasser. Sonst mache ich mich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar
B: Ich bin nicht zur Hilfe verpflichtet, weil ich schlecht schwimmen kann. Es gibt immer andere Menschen am Strand, die besser retten können
C: Ich organisiere die sofortige Alarmierung des Rettungsdienstes, die Rettung des Verunglückten (mit anderen Urlaubern und Auftriebskörpern, aber nicht bei Selbstgefährdung) und veranlasse Erste Hilfe durch Herzdruckmassage und Beatmung

Richtig ist Antwort C.

Der Hauptgrund für die sofort notwendige Alarmierung ist ein drohender Herzstillstand: Man geht davon aus, dass mit jeder Minute, in der ein Herzstillstand nicht behandelt wird, die Chancen für eine erfolgreiche Reanimation um 10% sinken, nach ca. 10 Minuten besteht daher kaum noch Hoffnung, den Patienten erfolgreich zu reanimieren. Bei einer Verzögerung von Eintreten des Ereignisses bis zum Notruf von mindestens 2 Minuten, der Dauer für die Einsatzdisposition und den Alarm plus die Anfahrtszeit kommt man da leicht in Bereich von nicht weniger als 7 Minuten (vor allem im ländlichen Raum kommt man sogar häufig auf eine Anfahrtszeit von über 10 Minuten). Das bedeutet eine Überlebenschance des Patienten von nur 30% (vorausgesetzt, es werden keinerlei Erstmaßnahmen vorgenommen), obwohl die gesetzliche Hilfsfrist eingehalten wurde. Eine Reanimation kann daher oft schon nach 5 Minuten eingeleitet werden. Im Endeffekt also eine größere Überlebenschance von 20% - wenn nicht sogar noch höher.

Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.


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