| Zehn Irrtümer über das Ertrinken |
Irrtum 1. Experten haben ermittelt, dass weltweit vier von fünf aller Ertrinkungsunfälle durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden könnten. Irrtum 2. Die Erfahrung zeigt, dass weniger erfahrene Schwimmer mehr Respekt vor dem Meer haben. Und wenn Sie innerhalb einer Strömung agieren müssen, helfen Ihnen Schwimmfähigkeiten oft nicht weiter. Irrtum 3. Selbst wenn Sie wissen, wie Sie sich verhalten sollten (sich seitlich heraustreiben lassen, auf das Wasser legen), wird Ihnen entstehende Panik in einigen Fällen einen Strich durch die Rechnung machen. Irrtum 4. Auch in der Hauptsaison und in den heißen Sommermonaten muss mit Strömungen gerechnet werden. Die meisten Strände in Europa sind nicht bewacht. Bewachung findet - wenn überhaupt - nur in Urlaubszentren und an stark besuchten Stränden statt. Es ist immer besser, an bewachten Stränden zu baden. Irrtum 6. Jeder zehnte Retter kommt durch unüberlegte Aktionen ums Leben. Sie gefährden sich zusätzlich, wenn Sie allein retten wollen, ohne vorher eine Rettungskette (Notruf, Rettungswacht, Abstimmung mit anderen Strandbesuchern) in Gang zu setzen. Retten sollten Sie möglichst nur mit anderen Menschen am Strand, mit Auftriebskörpern und nur dann, wenn Sie sich dies körperlich zutrauen. Irrtum 7. Viel gefährlicher ist es oft, wenn der Wind auflandig Richtung Strand weht und das zurücklaufende Wasser mit dem auflaufenden Wasser Verwirbelungen bildet. Gefährlich sind ablandige Winde dann, wenn Luftmatratzen oder Gummiboote benutzt werden - besonders von Kindern. Irrtum 8. Die grüne Flagge suggeriert (trügerische) Sicherheit, die es nicht geben kann. Außerdem können sich die Bedingungen innerhalb kurzer Zeit ändern. Grüne Flaggen haben an Stränden nichts u suchen! Irrtum 9. Entscheidend sind vor allem Windstärke, Windrichtung und die Bodenform unter Wasser. Schwallbrecher zum Beispiel brechen unterhalb der Wasseroberfläche und können rund um Felsen sehr gefährlich sein. Irrtum 10. Unterströmungen sind leider unsichtbar. Nur spürbar. © Blausand.de 2009 |