| SOS-Kampagne gegen das Ertrinken |
In Deutschland ertranken in Deutschland vierhundert Menschen in Flüssen, Seen, Teichen und Kanälen. Zurück bleiben tausende verzweifelte Mütter,
Väter, Geschwister, Kinder und Freunde sowie belastete Rettungskräfte,
Polizisten und Seelsorger.
Seen und Flüsse sind nur selten bewacht. Badeverbote werden allzu oft nicht befolgt. Informationen über Badegefahren sind völlig unzureichend. Ein notwendiges Risikobewusstsein ist oft nicht vorhanden. Im Gegensatz zu Unfällen im Straßenverkehr stehen Risikobewertungen von Badestellen und Unfallanalysen nicht zur Verfügung. Darüber hinaus nehmen die zuständigen Kommunen ihre Verkehrssicherungspflicht oft nur unzureichend wahr, weil sie ihre Gewässer entweder nicht wirksam absichern oder an stark frequentierten und unfallträchtigen Badestellen mit höherem Risiko keinen Bewachungs- oder Wasserrettungsdienst stellen. Achtzig Prozent aller Badeunfälle könnten nach Aussage von Fachleuten durch bessere präventive Maßnahmen verhindert werden. Bei Kindern ist Ertrinken die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache nach Verkehrsunfällen. Die unabhängige Non Profit - Organisation Blausand.de für mehr Badesicherheit in Europa kämpft seit 1999 gegen das Ertrinken und führt Aktionen und Kampagnen durch, um die Zahl der Ertrinkungsopfer in Europa - statistisch gesehen 100 Menschen an jedem Tag - zu reduzieren. Das Internetportal www.blausand.de ist mit 14 Millionen Besuchern und über 30 Millionen Seitenklicks die populärste Webseite zum Thema Reisen, Freizeit, Schwimmen und Badesicherheit in Europa. © Blausand.de 2010 Alle Rechte vorbehalten |
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